don't speak

Weit genug

"Wie weit würdest du gehen?"
"weiß ich nicht..." ich puste den Qualm meiner Kippe auf die Asche im Aschenbecher und gucke weg. Ich kenn den verwaschenen Blick ja doch schon zur genüge. Und die kaputten braunen Augen haben eine Menge ihrer Schönheit eingebüßt. So ist das wenn man sich versteckt.
"Würdest du es wissen wollen?" er verrenkt sich den Arm. Und die Schulter, nur um mich im Arm zu halten. Verrückt irgendwie. Ich schweig mich aus. Was soll man dazu sagen. was soll man dazu sagen wenn der der fragt...egal. Ich ziehe an meiner Kippe. Wieder und wieder. Die fragenden Blicke sind nicht auszuhalten. Ich ruckel mich hoch, raus aus dem Arm. Der Wärme. Guck ihn an. Das erste Mal heute.
"Nee, will ich nich."
"Warum?" er guckt verletzt. Als ob er mich wiederhaben will.
Ich drücke die Kippe im Aschenbecher aus.
"Weil ich nich wissen will wann ich sterbe."

Dann küss ich ihn tot und geh nach Hause.
16.2.08 18:53
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(21.2.08 01:45)
WENN DU DAS LEIST ICH LIEBE DICH UND DU BIST ALLES FÜR MICH DU WEIST WER SCHMETTERLING!!!!!!!


eve (21.2.08 21:23)
und wenn DU das liest, dann frag ich dich: weshalb verschweigst du mutiger denn deinen namen? ich würd ihn doch so gerne wissen *lächel*
P.S. ich habe es gelesen und ich danke dir dafür.

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