don't speak

flieh

[direkt auf's maul, mein herzchen?
oder doch lieber die rosarote brillenfraktion?...
ich schätz ma, das weißte selber nich.]


geh orchideen fressen
und kotz deine schwarze seele aus
dann lauf so schnell du kannst
fort von hier, von ihr - von mir

lass andere bluten
und verreck an ihren schmerzen
dann verzieh dich schnell, so schnell du kannst
fort von hier, von ihr - von mir

lauf, lauf, lauf
und bleib nicht wieder stehen
um auf herzen zu wichsen
um in köpfe deinen namen zu ritzen
lauf, lauf, lauf doch

so wie immer
so wie damals
als du aus dem bauch deiner mutter geflohen bist
um die welt mit deinem gesicht zu foltern

schlaf nicht, schließ nie mehr die augen
in deinen träumen
es wird dich
suchen, finden, hängen

also lauf
19.07.2010
19.7.10 23:15


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hot town - summer in the city

asphaltgeruch der mir in der nase brennt ist der oberwahnsinn! die strassen prickeln an meinen nackten füßen und die menschen schwitzen alles aus sich heraus, was der körper an flüssigkeit hergeben kann. jede zelle schrumpft. ich will einen wet t-shirt contest! und den geruch von sonnenmilch in der nase, vermischt mit eis und sahne und blumen. summerfeeling. easy come and easy go. nachts am see sitzen und geldscheine verbrennen. gitarrensaiten die meine trommelfelle streicheln. die olfaktorischen stimuli von wasser, nacht und dem herzallerliebsten an meiner seite. klimaanlagenkälte. der schock, wenn man ins wasser springt und kleine luftbläschen nach oben steigen. zum licht. haare die unter wasser wirbeln. verschwimmen. sich bewegen wie ein tänzer.

die stille, wenn man auf dem rücken im wasser liegt und den wolken beim treiben zusieht.

grillwürstchen.
sternennächte.
sonnenstrahlen.

vitamin D dass meinen körper in einen rausch pusht. das ist geiler als drogen. das ist besser als sex. das ist der hit.
21.7.10 13:00


ohne alles

gehörtes nie vergessen
und gehasstes einfach lieben

gestern, heute, morgen
veträumt
verschlafen
leblos gewartet
einfach stillstand
gedankenlos
frei
blind
taub

stumm
du schreist und weinst
und heulst und kreischt
wie ein kind
wie ein mädchen
wie ein irrwisch tanzt du durch meine strasse
immer wieder
du bist so blass geworden
stumpf, hohl
dein herz schlägt nicht mehr laut
es rumpelt, stockt, bleibt stehen

verwandelt sich
in hass und wut und schmerz und leid
du bist leer
schal
wie champagner ohne kohlensäure
wie ein bild ohne farbe
wie kartoffeln ohne salz

fenstervoyeur
mit kissen unter deinen knochigen armen
lebst du andere leben
hörst andere stimmen
du bist alt geworden
in den tagen, wochen, monaten

du bist zu alt
zu alt für mich
zu alt für alles
28.07.2010
28.7.10 21:42


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