don't speak

flieh mit mir

lauf weg
geh schneller, renn mir mir
fliehen wir
fliegen wir
mach deine flügel auf

bring mich weg von hier
lass uns auf dem mond tanzen
in der mitte der welt schlafen
einfach sein
weil wir kompliziert sind

wir sind ich
und du bist uns
ich verlauf mich in dir

geboren im staub der dekaden
und gelebt
im rausch der verdrängung
wo bist du gewesen
gestorben im exzess
hundertmal, tausendmal

wiedergeboren
in deinen händen
aufgehoben
mit dir
in dir

wir sind zeitlos
wir fliehen losgelöst von raum und welt
wir sind fremde
auf allen strassen
in allen orten

ich bin nirgendwo
aber überall bei dir
mit dir
in dir

lass uns fliehen
geh mit mir
bleib bei mir
fort von hier
02.03.2010
in liebeskranker sehnsucht
2.3.10 16:25


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glück

"Glück ist kein Dauerzustand. Und für die kleinen Alice Mädels unter uns scheint schon der Gedanke daran so übelst furchterregend, dass wir schreiend und händeringend zusammensinken und uns verzweifelt an unserer Negativsicht festklammern. Als könnten wir sie hindern abzuhauen. Als könnten wir uns wirklich weiter egozentriert und pseudodeprifaschistisch durchs Leben boxen.
Aber das funktioniert nicht. Oder nicht gut.
Aber die kleine Grinsekatze klebt auch an einem und versucht uns ständig aufs Neue mit ihrer selbstmitleidigen, schleimig-warmen Decke. Es ist so kuschelig dort. Sie streckt ihre Krallen aus und massiert unsere Synapsen so lange, bis wir vergessen was Realität ist. Vergessen was schöne Träume sind, wir lernen die Nachtmahr zu lieben. Jede Sekunde Schmerz ist das Recht auf einen Engel im Paradies. Wie bescheuert. Wie naiv, wie unrealistisch.
Wir glauben an Darwin, sind aber der felsenfesten Überzeugung, da oben sei jemand. Etwas. ER oder SIE. Das Maximum, das Nonplusultra, das einzige Wahre. Wir nehmen jeden Grund, und sei er noch so dahergeholt, verlogen oder egoistisch um weiterzumachen.

Und im Endeffekt gucken wir herzzerreißende Filme, heulen uns kaputt, brechen uns einen ab beim Rollenspielen und vergessen die Post wegzubringen. Und starren besinnungslos von den Schlaftabletten auf ein mobiles Kommunikationsgerät und warten darauf dass der Herzallerliebste anruft. Was er nicht tut.
Glück ist kein Dauerzustand.
Wir lassen es keinen werden.
Wir sind scheiß unfähig.
Wir sind Nichts.

Aber du bist Alles.
Ich will schlafen. Schlafen und von dir träumen und werden was du bist. Ich will sein was du bist, hören was du hörst, fühlen was du fühlst. Ich will sehen was du siehst und riechen was du riechst. Ich will in dir sein.
Damit ich nicht in mir sein muss.

Ich will dein Herzschlag werden, weil ich dann einen Sinn habe. Weil meine Existenz sich dann auf etwas wertvolles begründen darf, begründen kann. Ich will dir so nah sein, dass alle meine Mauern brechen. Ich will...
Zu viel."

aus: Titel noch Unbekannt, Jahr 2010
aber auf jeden Fall für euch alle
7.3.10 23:44


hört auf

oh bitte. es reicht endgültig und vollkommen. ich kann eure verschissenen möchtegern aufwecker pseudo gelaber liebeserklärungen nicht mehr hören. und ich will nicht mehr hören ich würde an etwas glauben dass nicht existent ist.
es war existent, es ist existent und es wird existieren solange meine verdammte seele noch nicht ins nirwana geschickt wird. solange ich lebe, atme und träume wird es einen teil in meiner realität geben den niemand von euch linkswichsern akzeptieren kann. geschweige denn tolerieren. oder sonstwas.
das dann zum thema "ich liebe dich".
lieben ist nicht monogam, verdammt. lieben ist so flexibel und dehnbar wie ein beschissener blaskaugummi. es breitet sich aus, es wird mehr. es gibt keine zentrierung auf einen punkt. wie kann ich sonst meine eltern lieben? oder meine schwester? oder meine freunde?
verständnis und toleranz predigt ihr mit euren neoromantischen romeo und julia filmen. es gibt keinen shakespeare in der realität. es gibt nichtmal bonnie & clyde oder mickey & mallory knox. das ist fiktion, das ist eine wahnvorstellung auf LSD in rosarot.
der film "lovestory" ist so abgelutscht wie eure phrasen, die ihr immer wieder in neuen, tollen synonymen in eure kommunikativen sinnlosigkeiten einrotzt.
ich bin wach. ich bin hier.
in eurer klassifikation ist liebe was einzigartiges, was wunderschönes, was so unvorstellbar perfektes. es ist nicht perfekt. es ist so unperfekt, so unharmonisch wie pink und rot auf orange.
aber es ist das großartigste und beste und wahrste was fühlbar ist.
würdet ihr für jemanden sterben? das klingt so faschistisch wie ein schlechter liebesfilm, aber im ernst, wirklich, stellt euch die frage. hat einer eurer geliebten menschen einmal so sehr gelitten, dass ihr ihn durch euren freitod erlösen wolltet? sei es freund, familie, geliebter oder einfach ein mensch in eurem leben gewesen. oder würdet ihr für irgendetwas sterben, wirklich sterben?
wenn ihr den abgrund gesehen habt, dann wisst ihr. dann habt ihr hingesehen und nicht nur geschaut.
habt ihr an einem tag jede minute voll bewusst gespürt, jeden atemzug genossen, jeden satz mit wahrheit gefüllt und alles getan um glücklich zu sein?
15.3.10 11:10


an den geehrten mann, der nichtmal...

...seinen namen nennen kann aus angst die herzkönigin könnte damit flamingopolo spielen.

"dahintümpelst"?
soso...ich verbitte mir kommentare über die rechtschreibung an dieser stelle. beobachtest du mich? weißt du wo ich wohne? sprichst du mit mir und wenn ja wie oft? "niemand urteilt schärfer als der unwissende, er kennt weder gründe noch gegengründe". interessante feststellung, nicht wahr, der herr?

meine fiktion ist der ort in dem meine geschichten entstehen. leben die akteure eines romans oder eines stückes im kopf des autoren oder lässt er sie heraus? spiele ich theater oder meine protagonisten? bin ich der hutmacher oder die grinsekatze mit den fäden in meinen krallen? "komm in meinen kopf, ist lustig da!"
wenn wir keine träume mehr haben (und träume sind immer eine fiktion in unserem gehirn) dann sind wir ziellose wanderer auf der suche nach nichts.

überleben? neben mir? nein, natürlich nicht, ich ballere grundsätzlich erstmal mit ner AK47 auf alles und jeden ein der sich in meinem persönlichen dunstkreis aufhält. und dann klatscht noch ne H-Bombe auf die kläglichen Überreste.

pseudogerede? soso...ich hab also keinen filmriss, ich hab gleich ne diashow. in HD, live und mit einem dolbydigital system.

schmutz? "dreck, matsch, pampe....aber ich, ich mag das!" und immer noch mehr davon, mehr, mehr, mehr! mach kaputt, zerstören, wüten, bersten, platzen, rotzen! alles ist der feind, sogar häuser! wir sind die wohlstandsverwahrlosten kinder, die pseudos, die asozialen scheißwichser mit denen ihr als kinder nie spielen durftet. wir haben zuviel geld und zeit. und beschissene traumata! wir kokettieren mit unserem eigenen hass, mit unserer zerstörungswut. wir sind die generation des hasses und der intoleranz!

tolles mädchen? ja das stimmt. zumeist gefall ich mir im spiegel und ich frag ihn ja auch immer ganz artig wer denn die schönste im land sei. er sagt ich, dann muss ich das ja glauben, nicht wahr?

trotz ist die einzige eigenschaft die die jugend am leben hält. oh man, ich hätte niemals, niemals gedacht dass ich das mal schreibe und m wird lachen wenn er es jemals hört oder liest aber es passt so wunderbar in das trotzgefühl eines linksradikalen, asozialen und blaugefärbten jugendlichen pseudopunks: "ich will lieber stehend sterben, als kniend leben"
trotz ist ein großartiges gefühl. solange man kann, solange man noch gegen etwas sein kann - aber das führt jetzt zu weit.

wie nett, das mit der liebe. find ich gut, sagt dir jeder systemiker, und hey, ich glaube ich bin auf einem weg dahin. das muss dich doch freuen, jetzt.

(um das vorweg zu nehmen: ja, das ist alles wieder pseudogelaber, gewürzt mit zitaten, geklaut von anderen. wie erbärmlich, wie mitleidheischend. mein möchtegern humor zwischen den zeilen, mein aufgesetzter zynismus hinter dem ich meine unsicherheit zu verbergen versuche. ja, ich bin schuldig, ich bekenne mich vor gott und allen anwesenden als schuldig. ich bin auch nur meine fassade, meine oberfläche. ich bin auch nur ne scheiß fakerin mit ein bisschen talent die sich gut verkaufen kann.
und ein kleines, naives und dummes mädchen das auf mitleid tut und schmetterlinge sucht. oder doch eine berechnende schlampe die alle nur bescheißt. oder eine diva die das drama liebt. oder eine potenzielle suizidkandidatin oder eine angehende alkoholikerin die ein problem mit ihrem vater hat.
all das ist wahr - all das bin ich und noch mehr. wir alle sind eine multiple persönlichkeitsstörung, wir sind alle soviel mehr als all das hier.)

wer auch immer du bist, woher auch immer du kommst und was auch immer dich gestochen haben mag, all das hier von dir zu geben und in dein keyboard zu tippen: lass mich bitte dumm sterben und sag nicht deinen namen. und ziehe nie wieder eine parallele zu m. es ist nicht dein recht. weder deins noch das irgend eines anderen menschen auf dieser welt und ich bin es leid das zu sagen. es ist vorbei.

und jetzt bitte ich um entschuldigung, aber ich habe eine verabredung mit dem weißen kaninchen und dem verrückten hutmacher, wir wollen meinen nichtgeburtstag feiern und später mit der raupe noch n paar pilze fressen gehen. und ich bin schon viel zu spät.


(das hütchenspiel: "Quid pro Quo. Ich erzähle Ihnen was, Sie erzählen mir etwas. Aber nicht über diesen Fall, über sich selbst. Quid pro Quo, ja oder nein?" und jetzt die preisfrage: welcher film?)
16.3.10 01:51


herztanz

du schwebst
in meinem wachkoma
in meinen händen
auf wasser
auf wolken

du bist wie wind
wie regen
wie schnee und eis und sonnenschein
so warm, so heiß
so kalt und rauh
so still und weich

so leicht
so einfach

mein herz pocht und pocht und pocht
es schlägt, es matert, es tanzt
du bist bewegung
ich bin stillstand
das erste mal, das letzte mal

so schön
so schön, dass ich nicht schlafen kann
tanz mit meinem herz
mit mir
16.03.2010
für c

je t'aime - passionement.
16.3.10 15:21


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